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Laut dem Crowdinvest Marktmonitor von crowdinvest.de haben Anleger in Deutschland bis Ende August 2026 insgesamt rund 1,93 Milliarden Euro über Crowdinvesting-Plattformen investiert (crowdinvest.de, 2026). Dazu kommen Spenden- und Prämienplattformen, für die es keine offizielle Jahresstatistik gibt.

Die Auswahl ist groß, und die Gebühren haben sich 2025 und 2026 bei mehreren Anbietern deutlich verändert. Dieser Leitfaden vergleicht 25 aktive Plattformen hinsichtlich Modell, Kosten und Zielgruppe.

Kurz erklärt: Für Spenden ohne Gegenleistung eignen sich Plattformen wie betterplace, GoFundMe oder WhyDonate. Für Produkte und kreative Projekte sind Startnext, Kickstarter und Indiegogo die bekanntesten Optionen. Creator nutzen Patreon oder Steady. Wer Firmenanteile ausgeben will, braucht eine regulierte Plattform wie Companisto. Vergleichen Sie immer Plattformgebühr und Zahlungsgebühr.

Hinweis: WhyDonate betreibt diesen Blog. Wir haben uns neben Wettbewerbern aufgeführt, damit Sie alle Optionen fair vergleichen können. Alle Gebühren haben wir am 29. September 2026 auf den offiziellen Seiten der Anbieter geprüft.

Crowdfunding Platforms in Germany

Welche Crowdfunding-Modelle gibt es in Deutschland?

In Deutschland gibt es fünf Hauptmodelle: Spenden, Prämien (Rewards), Creator-Abos, Beteiligungen (Equity) und Nischenplattformen. Das Modell entscheidet, was Unterstützer zurückbekommen, welche Regeln gelten und welche Plattform am besten passt. Wer das falsche Modell wählt, erreicht oft die falsche Zielgruppe.

Beim spendenbasierten Crowdfunding geben Unterstützer Geld ohne Gegenleistung. Beim prämienbasierten Modell erhalten Sie ein Produkt oder ein Dankeschön. Creator-Plattformen arbeiten mit monatlichen Mitgliedsbeiträgen. Beim Crowdinvesting (auch Equity-Crowdfunding genannt) kaufen Anleger Anteile oder Nachrangdarlehen. Dieses Modell ist streng reguliert. Einen Überblick über Regeln für Anbieter und Anleger gibt unser Beitrag zur Crowdfunding-Regulierung.

Modell

Gegenleistung

Geeignet für

Beispiele

Spendenbasiert

Keine

Vereine, NGOs, persönliche Anliegen, Notfälle

betterplace, GoFundMe, WhyDonate

Prämienbasiert (Reward)

Produkt oder Prämie

Kreativprojekte, Technik, Produktentwicklung

Startnext, Kickstarter, Ulule, Indiegogo

Creator-Abo

Exklusive Inhalte oder Zugang

Musiker, Blogger, Podcaster

Patreon, Steady, GetNext

Beteiligung (Equity)

Unternehmensanteile

Start-ups und wachsende Unternehmen

Crowdcube, Companisto

Nische

Unterschiedlich

Sport, Regionales, Merchandise

Fairplaid, 99 Funken, Seedshirt


Welche Crowdfunding-Plattformen gibt es in Deutschland im Vergleich?

Die Tabelle zeigt 25 aktive Plattformen, sortiert nach Modell und innerhalb jeder Gruppe alphabetisch. Sie sehen Plattformgebühr, Zahlungsgebühr und Zielgruppe auf einen Blick. Jeder Plattformname führt zur offiziellen Gebührenseite. Stand aller Angaben: 29. September 2026.

Achten Sie beim Lesen auf zwei Punkte. Erstens: Eine Plattformgebühr von 0 % bedeutet nicht, dass die Kampagne kostenlos ist, denn Zahlungsgebühren fallen fast immer an. Zweitens: Einige Anbieter veröffentlichen ihre Gebühren nicht. Diese Fälle sind als „nicht veröffentlicht" markiert. WhyDonate unterstützt Spendenaktionen in über 100 Ländern; mehr dazu lesen Sie auf unserer Seite zum internationalen Crowdfunding mit WhyDonate.


Plattform

Modell

Plattformgebühr

Zahlungsgebühr

Geeignet für

Spendenbasiert

WhyDonate

Spende

0 %, keine Anmeldegebühr

EUR-Karte 1,9 % + 0,25 €; iDEAL und Bancontact 0,35 €

Vereine, NGOs, Privatpersonen

betterplace.org

Spende

0 %

bis zu 2,8 %

Gemeinnützige Organisationen

EcoCrowd

Spende

0 %

nicht veröffentlicht

Nachhaltige Projekte

FundraisingBox

Spende (Software)

4 % zzgl. MwSt.

Gebühren des Zahlungsanbieters

Organisationen mit eigener Website

GoFundMe

Spende

0 %

2,9 % + 0,25 € (Privat); 1,9 % + 0,35 € (zertifizierte Organisationen)

Persönliche Anliegen, Notfälle

Leetchi

Spende / Geldtopf

0 % unter 100 €; 6 % bis 10.000 €; 1,5 % darüber

enthalten

Gemeinsame Geschenke, kleine Sammlungen

PayPal Spendenaktion

Spende

0 %

2,49 % + 0,35 € (öffentlich, privat); für Organisationen übernimmt PayPal die Gebühr

Kleine private Sammlungen

Spend4Projects

Spende

nicht veröffentlicht

nicht veröffentlicht

Projekte von Rotary Clubs

UFANDAO

Spende

laut Plattformprofil keine Provision

nicht veröffentlicht

Direkte Spenden von Person zu Person

Viele schaffen mehr

Spende

nicht veröffentlicht

nicht veröffentlicht

Vereine in der Region teilnehmender Volksbanken

Prämienbasiert

BackerKit

Reward

5 %

1,5 % + 0,25 € (inländisch)

Brettspiele, Add-ons nach Kickstarter

crowdify.net (ehemals 100-Days.net)

Reward

9 % inkl. MwSt. und Zahlung

enthalten

Projekte mit Schweiz-Bezug (CHF)

Indiegogo

Reward

5 %

3 % + 0,20 €

Technik und Produkte

Kickstarter

Reward

5 %

3 % + 0,30 €

Kreativ-, Spiele- und Technikprojekte

Seedshirt

Merchandise

laut Anbieter kostenlos, Kosten über den Shirtpreis

enthalten

Vereine und Gruppen mit eigenem Shirt-Design

Startnext

Reward / Spende

3 % bis 14 % je nach Paket und Projektart

Karte 2 % + 0,25 €; PayPal 3,5 % + 0,45 €

Kreative und soziale Projekte in DACH

Ulule

Reward

bis 6,67 % zzgl. MwSt.

enthalten

Kreativprojekte mit Frankreich-Bezug

wemakeit

Reward

6 %

4 %

Kultur- und Designprojekte

Creator-Abo

GetNext

Abo

nicht veröffentlicht

nicht veröffentlicht

Fan-Unterstützung

Patreon

Abo

10 % (neue Creator seit August 2025)

3,4 % + 0,35 €

Künstler und Content Creator

Steady

Abo

10 % zzgl. MwSt.

1 % bis 3 %

Blogs, Newsletter, Podcasts

Beteiligung (Equity)

Companisto

Equity

15 % + 0,65 % pro Jahr Verwaltung

nicht zutreffend

Start-ups in Deutschland

Crowdcube

Equity

bis 8 % Erfolgsgebühr + 2,5 % Plattformgebühr (UK-Konditionen)

nicht zutreffend

Start-ups mit Blick auf UK und EU

Nische

99 Funken

Regional

0 % Provision

4 % inkl. MwSt.

Regionale Projekte mit Sparkassen-Bezug

Fairplaid

Sport

nicht veröffentlicht

nicht veröffentlicht

Sportvereine und Athleten

Nicht mehr aktiv oder umbenannt: SocialFunders und Evangelisch-Bildungsstark werden laut Plattformprofilen auf crowdfunding.de nicht mehr als Crowdfunding-Plattformen betrieben. Oneplanetcrowd ist 2023 in Invesdor aufgegangen. 100-Days.net heißt heute crowdify.net.


Welche Plattformen eignen sich für Spenden und gemeinnützige Projekte?

Für Spenden ohne Gegenleistung sind Betterplace, GoFundMe, PayPal und WhyDonate die bekanntesten Optionen in Deutschland. Alle vier berechnen 0 % Plattformgebühr, aber unterschiedliche Zahlungsgebühren. betterplace nennt bis zu 2,8 % Transaktionskosten (Betterplace, 2026), GoFundMe 2,9 % + 0,25 € für Privatpersonen (GoFundMe, 2026).

Der Unterschied liegt oft im Detail: Wer zahlt die Gebühr, wie schnell kommt das Geld an, und kann ein Verein Spendenquittungen ausstellen? Für Vereine und NGOs lohnt sich ein Blick auf unsere Lösungen für gemeinnützige Vereine.

  • WhyDonate: Eine der führenden 0 %-Gebühren-Fundraising-Plattformen Europas, mit Sitz in Amsterdam. Es gibt keine Anmeldegebühr und keine Auszahlungsgebühr; es fallen die üblichen Gebühren des Zahlungsdienstleisters an. Auszahlungen sind wöchentlich, monatlich oder sofort möglich. Stripe benötigt bis zu 3 Werktage, dazu kommen 0 bis 2 Werktage bis zur Bank.
WhyDonate European Fundraising Platform
  • betterplace.org: Speziell für gemeinnützige Organisationen. Spender können regelmäßige Spenden einrichten. Die eigenen Kosten deckt betterplace über freiwillige Beiträge der Spender und über Partner.
betterplace logo
  • EcoCrowd: Plattform für nachhaltige Projekte. Laut Anbieter fließen 100 % der Spenden in die Projekte.
EcoCrowd
  • FundraisingBox: Keine Kampagnenplattform im engeren Sinn, sondern Software für Spendenformulare auf der eigenen Website. Der Preis beträgt 4 % für alle Kunden, zuzüglich Gebühren des Zahlungsanbieters.
FundraisingBoxCrowdfunding platform - GoFundMe
  • Leetchi: Ein digitaler Geldtopf für Geschenke und kleine Sammlungen. Unter 100 € ist die Nutzung kostenlos.
  • PayPal-Spendenaktion: Praktisch, wenn Ihre Unterstützer bereits PayPal nutzen. Nicht gelistete (private) Spendenaktionen sind gebührenfrei.
  • Spend4Projects: Portal für Projekte von Rotary Clubs. Offene Kampagnen für alle sind nicht vorgesehen.
spend4projects logo
  • UFANDAO: Plattform für direkte Spenden von Person zu Person. Die Gebührenangabe stammt aus einem externen Profil, nicht vom Anbieter selbst.
UFANDAO
  • Viele schaffen mehr: Plattform teilnehmender Volksbanken und Raiffeisenbanken für Vereine und Initiativen in der Region.
Viele Schaffen Mehr


In eigener Sache: WhyDonate hat bereits über 132.000 Spendenaktionen unterstützt und über 1,7 Mio. Spender erreicht. Wie eine Kampagne Schritt für Schritt funktioniert, zeigt unsere Seite „So funktioniert eine Spendenaktion auf WhyDonate“.


Welche Plattformen eignen sich für kreative Projekte und Produkte?

Für Produkte, Kunst und Technik sind Startnext, Kickstarter und Indiegogo die wichtigsten Plattformen. Alle drei arbeiten überwiegend nach dem Alles-oder-nichts-Prinzip: Sie erhalten das Geld nur, wenn das Ziel erreicht wird. Indiegogo hat die flexible Finanzierung für neue Kampagnen am 16. Oktober 2025 eingestellt (Indiegogo, 2025).

Auch Startnext hat sein Modell geändert. Statt freiwilliger Beiträge gibt es jetzt feste Pakete: Bei prämienbasierten Projekten liegt die Provision bei 5 %, 11 % oder 14 % (Startnext, 2026). Wie sich die großen Anbieter im Detail unterscheiden, zeigt unser direkter Vergleich von Indiegogo und Kickstarter.

  • BackerKit: Ergänzung zu Kickstarter und Indiegogo. Damit verwalten Sie Unterstützer, Zusatzprodukte und Versand.
BackerKit
  • crowdify.net: Der Nachfolger von 100-Days.net. Die Gebühr von 9 % enthält MwSt. und Zahlungskosten. Die Plattform arbeitet in Schweizer Franken.
  • Indiegogo: 5 % Plattformgebühr und 3 % + 0,20 € Zahlungsgebühr. Seit Oktober 2025 nur noch mit festem Ziel.
Indiegogo - online Fundraising platform
  • Kickstarter: 5 % bei Erfolg, plus 3 % + 0,30 € pro Zahlung. Bei Beiträgen unter 10 € gelten 5 % + 0,08 €.
Crowdfunding - Kickstarter - Patreon Alternative
  • Seedshirt: Sie gestalten Shirts und verkaufen sie über eine Kampagne. Die Kosten sind im Shirtpreis enthalten.
Seedshirt
  • Startnext: Die bekannteste deutsche Plattform für Kreativprojekte. Für Spendenprojekte von Vereinen gelten 4 %, 10 % oder 13 %, für private Projekte 3 %, 7 % oder 10 %.
Startnext Logo
  • Ulule: Französische Plattform mit bis zu 6,67 % Provision, zuzüglich MwSt. Die Zahlungskosten sind enthalten.
Ulule LOGO
  • wemakeit: Schweizer Plattform für Kultur und Design. Insgesamt fallen 10 % an, aber nur bei Erfolg.
Wemakeit

Welche Plattformen eignen sich für Creator, Investitionen und Nischen?

Creator mit regelmäßigen Inhalten nutzen Abo-Plattformen, Start-ups nutzen regulierte Beteiligungsplattformen. Bei Patreon zahlen Creator, die seit dem 4. August 2025 starten, pauschal 10 % (Patreon, 2025). Beim Crowdinvesting gelten in der EU seit November 2021 einheitliche Regeln für Plattformen (EU-Verordnung 2020/1503).

Nischenplattformen bedienen eine klar definierte Zielgruppe, etwa Sportvereine oder regionale Projekte. Der Vorteil: Ihre Kampagne steht nicht neben tausenden anderen Themen. Der Nachteil: Das Netzwerk an Unterstützern ist kleiner.

Creator-Abos

  • GetNext: Fans unterstützen Creator mit Abos, Merchandise oder Videogrüßen. Gebühren sind nicht veröffentlicht.
  • Patreon: 10 % für neue Creator, plus 3,4 % + 0,35 € Zahlungsgebühr in Euro.
  • Steady: Deutsche Plattform für Newsletter, Blogs und Podcasts. 10 % Provision plus 1 % bis 3 % Zahlungsgebühr.

Beteiligungen (Equity)

  • Companisto: Deutsche Plattform für Start-up-Beteiligungen. 15 % Provision bei Erfolg plus 0,65 % Verwaltungsgebühr pro Jahr.
  • Crowdcube: Britische Plattform mit EU-Lizenz seit 2022. Die genannten Gebühren gelten für Kampagnen in Großbritannien.

Nischen

  • 99 Funken: Regionale Plattform in Zusammenarbeit mit Sparkassen. Keine Provision, nur 4 % Transaktionsgebühr bei Erfolg.
  • Fairplaid: Plattform für Sportprojekte. Laut Hilfebereich wird eine Servicegebühr vom Endbetrag abgezogen; die Höhe ist nicht veröffentlicht.

Worauf sollten Sie bei der Wahl einer Crowdfunding-Plattform achten?

Die richtige Plattform passt zu Ihrem Modell, Ihrer Zielgruppe und Ihrem Budget. Vergleichen Sie die Gesamtkosten aus Plattform- und Zahlungsgebühren, nicht nur eine Zahl. Prüfen Sie außerdem, ob Sie das Geld auch ohne erreichtes Ziel behalten. Diese Punkte entscheiden oft mehr über den Erfolg als die Bekanntheit der Plattform.

Gehen Sie die folgenden Schritte in dieser Reihenfolge durch. So vermeiden Sie, dass Sie sich zu früh auf einen Anbieter festlegen. Wie Sie danach Ihre Kampagne planen, erklären wir in unserem Leitfaden zum Crowdfunding-Start.

  1. Modell festlegen: Spende, Prämie, Abo oder Beteiligung? Das Modell bestimmt die passenden Plattformen.
  2. Gesamtkosten berechnen: Addieren Sie Plattformgebühr und Zahlungsgebühr für eine typische Spende, zum Beispiel 25 €.
  3. Finanzierungsart prüfen: Alles-oder-nichts oder flexibel? Bei Alles-oder-nichts erhalten Sie nichts, wenn das Ziel verfehlt wird.
  4. Auszahlung klären: Wie oft wird ausgezahlt, und wie lange dauert die Überweisung auf Ihr Konto?
  5. Zahlungsmethoden prüfen: Werden die Methoden angeboten, die Ihre Unterstützer nutzen, etwa Karte, PayPal oder Lastschrift?
  6. Werkzeuge vergleichen: Gibt es eigenes Branding, Teamseiten, Updates für Unterstützer und Teilen per Link oder QR-Code?
  7. Support testen: Stellen Sie vor dem Start eine Frage per E-Mail oder Chat und achten Sie auf die Antwortzeit.
  8. Sicherheit prüfen: Achten Sie auf verschlüsselte Zahlungen, Datenschutz nach DSGVO und Maßnahmen gegen Betrug.

Häufige Fragen zu Crowdfunding in Deutschland

1.Ist Crowdfunding in Deutschland steuerpflichtig? 

Das hängt vom Modell und vom Einzelfall ab. Echte Spenden an Privatpersonen können als Schenkung gelten. Für Schenkungen von Personen ohne Verwandtschaftsverhältnis gilt ein Freibetrag von 20.000 € pro Schenker innerhalb von zehn Jahren (§ 16 ErbStG). Bei Prämien kann es sich um Einnahmen aus einem Verkauf handeln. Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag zur Versteuerung von Spenden. Lassen Sie sich im Zweifel von einer Steuerberatung beraten. Quelle: § 16 Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz

2.Welche Crowdfunding-Plattformen sind kostenlos?

 Keine Plattform ist komplett kostenlos, weil fast immer Zahlungsgebühren anfallen. Mehrere Anbieter verlangen jedoch 0 % Plattformgebühr, darunter Betterplace, GoFundMe, PayPal und WhyDonate. Bei Betterplace liegen die Transaktionskosten bei bis zu 2,8 %. Bei WhyDonate zahlen Sie 0 % Plattformgebühr und keine Anmeldegebühr; es fallen die üblichen Gebühren des Zahlungsdienstleisters an. Vergleichen Sie immer die Gesamtkosten für eine typische Spende. Quelle: (betterplace.org, 2026)

3.Was passiert, wenn ich mein Finanzierungsziel nicht erreiche?

 Das hängt vom Modell der Plattform ab. Bei Kickstarter und Indiegogo gilt Alles-oder-nichts: Wird das Ziel verfehlt, erhalten Unterstützer ihr Geld zurück, und es fallen keine Gebühren an. Indiegogo bietet seit Oktober 2025 keine flexible Finanzierung für neue Kampagnen mehr an. Bei Spendenplattformen wie GoFundMe oder WhyDonate behalten Sie dagegen jeden gesammelten Betrag. Quelle: (Indiegogo, 2025)

4.Ist Crowdinvesting in Deutschland reguliert?

 Ja. Seit November 2021 gilt in der EU die Verordnung über Schwarmfinanzierungsdienstleister, kurz ECSP-Verordnung. Plattformen brauchen eine Zulassung, in Deutschland über die BaFin. Pro Projektträger sind innerhalb von zwölf Monaten Angebote bis 5 Millionen Euro möglich. Für Spenden- und Prämienplattformen gilt diese Verordnung nicht. Quelle: EU-Verordnung 2020/1503 auf EUR-Lex


Wie starten Sie Ihre Spendenaktion auf WhyDonate?

Eine Spendenaktion auf WhyDonate ist in wenigen Minuten eingerichtet. Sie zahlen 0 % Plattformgebühr, keine Anmeldegebühr und keine monatlichen Kosten; es fallen die üblichen Gebühren des Zahlungsdienstleisters an. WhyDonate unterstützt Spendenaktionen in über 100 Ländern und ist in 19 Sprachen verfügbar.

Der Support ist Montag bis Sonntag von 09:00 bis 17:00 Uhr MEZ per Telefon, E-Mail und Chat erreichbar. Auf Trustpilot hat WhyDonate eine Bewertung von 4,8 und bei Google von 4,7 (Stand: August 2026).

  • Kampagne mit Titel, Geschichte und Bild anlegen
  • Spendenziel festlegen und die Kampagne veröffentlichen
  • Link per Messenger, E-Mail oder Social Media teilen
  • Auszahlung wöchentlich, monatlich oder sofort wählen

Starten Sie Ihre Spendenaktion: Es ist kostenlos


Das Wichtigste in Kürze

  • Wählen Sie zuerst das Modell (Spende, Prämie, Abo oder Beteiligung) und erst dann die Plattform.
  • Vergleichen Sie immer Plattformgebühr und Zahlungsgebühr. 0 % Plattformgebühr bedeutet nicht null Kosten.
  • Mehrere Anbieter haben ihre Gebühren für 2025 und 2026 geändert, darunter Startnext, Indiegogo und Patreon. Prüfen Sie die aktuellen Konditionen vor dem Start.

Sammeln Sie für einen Verein, ein Projekt oder eine Person in Not? Dann können Sie Ihre Spendenaktion auf WhyDonate ohne Plattformgebühr starten und den Link noch heute mit Ihren Unterstützern teilen.

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Mehak Mahajan
Geschrieben von
Mehak Mahajan

Content writer, Mehak, loves to work in a positive environment with a cup of tea. She has gained experience in writing on various niches, but crowdfunding is what excites her the most. The best part she finds about crowdfunding is that it helps a lot of people in need. Her hobbies are reading, writing, and sketching.

verifiedContent Specialist, WhyDonate